Niclaus A. Huber schrieb "Titty Twister" 2009, der Name des Stückes kommt aus dem Tarantino-Film "From Dusk Til Dawn", sprechenderweise ist das Stück für Viola, Akkordeon & Percussion als Minidramolette bezeichnet. Abschlusskonzert der Akademie für zeitgenössiche Musik Luzern, Feb. 2019, Maihofkirche Luzern.

Video, Ton und Schnitt: Emilio Guim. Danke!

Wie wird die Welt in 1000 Jahren sein? Was können wir entdecken, wenn wir lange Zeit zurück und in weite Ferne schauen? Wo stehe ich in allem?
Im alten Getreidesilo Altdorf fanden wir einen Raum, der uns staunen liess über die scheinbare Ewigkeit menschlicher Bauten und die Unvorstellbarkeit grosser Zeiträume. Daraus entstand eine 30-minütige Performance, die sinnlich zwischen den Zeiten wandelt und die Gedanken auf Reisen schickt.
Uraufgeführt innerhalb des Rahmenprogramms Füllen_Leeren am Festival Alpentöne Altdorf, August 2019.

Toshio Hosokawa: Threnody - to the victims of tohoku earthquake 3.11. (2012) Das Stück wurde geschrieben als Auftragswerk für die Tokio International Viola Competition 2012. Hosokawa widmete das Stück den Opfern des Erdbebens, welches wir in Europa als die Fukushima-Katastrophe kennen. Aufgenommen am 5. Februar 2020 in Basel.

Netfluxus Nr. 1: Eric Andersen „Op. 46“ (1963) „This sentence should not be read by more than one person at the same time.“ Was kann man machen mit so einer Spielanleitung? Wo sind die Grenzen der Gleichzeitigkeit in Zeiten von Video, Internet-Telefonie, Bildnachbearbeitung und endloser Wiedergabemöglichkeiten? Welche Zeitebene gilt wann? Welche Zeiten könnnen wir uns vorstellen, während wir gleichzietig nur eine Einzige wahrnehmen können?

Danke an Alina Traine und Maria Muñoz Lopéz.

Copyright: Nora Vetter, April 2020.

Netfluxus Nr. 2: Yoko Ono "Fly Piece" (1963). Die zweite Fluxus-Interpretation - wenn man schon zur Zeit keine Konzerte spielen darf, kann man wenigstens schauen, wie die Anti-Kunst der Fluxus-Bewegung auf meine eigene Zeit reagiert. Ist es noch Kunst, wenn ich etwas Unmögliches und unmöglich Gemeintes dank Stopmotion-Technologie möglich mache? Ono's Stück besteht aus der simplen Anweisung "Fly", hier meine Alltags- und Spass-Version vom Fliegen.

Danke an Dani Steffen.

Copyright: Nora Vetter, April 2020.

Aufgeführt im Rahmen der New Music Days Luzern, Juni 2019, Neubad Luzern.

Ein System mit internen Kleingruppen und Licht als individuelles Kommunikationsmittel ermöglicht eine neue Form von improvisierter Strukturbildung. Konzeptentwicklung und Arbeit war wie das Konzert: hierarchiefrei.

Alessandro Frei, Guitar / Berta Planell Molist, Cello / Nora Vetter, Viola / Flóra Karetka, Flauto / Annika Granlund, Tuba/ Sara Lustenberger, Piano / Christoph Baumann, Piano / Jonas Inglin, Trombone / Luca Koch, Voice / Ivan Iuzmukhametov, Melodica / Noemi von Felten, Harp / Florence Meister, Harp / Christoph Blum, Pan Flute/ Inal Jioev, Oboe / Hannah Wirnsperger, Flute & Bass Flute / Estefania Campaña, Euphonium/ Eva Sulai Koch, Accordion / Urban Mäder, Voice / Mei Kamikawa, Oboe / Nadine Speziga, Alto Saxophone / Thibaud Thomas, Percussion /Author, producer and artistic director of the project: Ivan Iuzmukhametov. Original auf Youtube: https://www.youtube.com/watch?v=fBBYODrBAsQ&feature=youtu.be

Der dritte und der vierte Satz von Bachs Cello Suite in G-Dur BWV 1007, Courante und Sarabande, zeigen die Schönheit barocker Tänze wie auch die zeitlose Kunst Bachs. Aufgenommen an der Hochschule für Musik Basel, Feb. 2020.

Kontakt

noraoliviavetter {at} gmail.com

© 2020 Nora Vetter